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Berufsunfähigkeit- und wie geht es weiter?

By admin | November 8, 2007

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung gehört leider immer noch nicht zu den Versicherungen, die zu den Standards in den meisten Arbeitnehmerhaushalten gehören, wenn es um die eigene Absicherung geht. Nur derjenige, der betroffen ist, weiß schließlich, wie schmerzlich der Verlust des geregelten Einkommens ausfallen kann, wenn erst einmal das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Immer häufiger sind Menschen davon betroffen, unfreiwillig krankheitsbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden zu müssen. Weniger geht es dabei, wie oftmals angenommen, um Unfälle, als viel mehr um schwere Erkrankungen.

Fällt dann plötzlich derjenige aus, der als Alleinverdiener eine ganze Familie ernähren musste, ist der finanzielle Ruin vorprogrammiert.

Wer sich diesen Schutz sparen will, verweist deshalb auf die staatliche Unterstützung. Wer sich jedoch diese Leistungen ansieht muss feststellen, dass die gesetzliche Erwerbsminderungsrente bestenfalls ein Tropfen auf dem heißen Stein ist und nicht reichen wird, den gewohnten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können.

Wer sich für die nicht ganz billige Form einer Berufsunfähigkeitsversicherung entscheidet, hat die Möglichkeit, Versicherungsvergleiche zu unternehmen, um einen Versicherer zu finden, der die individuellen Risiken nicht so hoch bewertet wie ein Konkurrenzanbieter.

Wer den optimalen Schutz nutzen will, sollte einen Vertrag wählen, der bis zum 67. Lebensjahr läuft. Weil laut Gesetzeslage die Vollrente erst ab dem 67. Lebensjahr und nicht wie sonst üblich ab dem 65. Lebensjahr gezahlt werden soll, macht es Sinn, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, die auch diese Entwicklung berücksichtigt und keine erneute Gesundheitsprüfung für die Erweiterung des Versicherungsschutzes verlangt.

Bekommt ein Arbeitnehmer aufgrund einer Krankheit oder einer risikobehafteten Berufstätigkeit keine lange Laufzeit, sollte man sich dennoch auf die Suche nach einer geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung machen, um die finanziellen Folgen aufzufangen.

Ist der ausgeübte Beruf mit einem erhöhten Kräfteverfall und größeren Gefahren verbunden, werden in der Regel die höchsten Monatsbeiträge fällig.

Am günstigsten kommen Arbeitnehmer weg, die berufsbedingt geringeren körperlichen Belastungen ausgesetzt sind wie Büroangestellte.

Da sich die Versicherer nicht um Mitglieder reißen, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ausfällt, eine Rente zahlen zu müssen, sollte sich der Suchende durch Beharrlichkeit auszeichnen und eingehende Versicherungsvergleiche unternehmen, um doch noch an das Ziel einer Absicherung zu kommen.

Topics: Berufsunfähigkeit |

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