Wertpapiere als Kautionsleistung

Wenn von Ihnen die Zahlung einer Kaution verlangt wird, dann handelt es sich immer um eine Sicherheitsleistung, auf die derjenige, der die Kaution fordert, bei Bedarf zurückgreifen kann.

Die Kaution kann zwei unterschiedliche Ziele verfolgen. Im Strafrecht kann die Vollstreckung eines Haftbefehles durch die Zahlung einer Kaution für eine bestimmte Zeit ausgesetzt werden. Hier können als Sicherheitsleistungen Geld oder andere Wertpapiere zur Anwendung kommen.
Die andere und bekanntere Form der Kaution ist die Hinterlegung einer bestimmten Summe, dass kann auch eine Hypothek sein, die zur Einhaltung eingegangener vertraglicher Verpflichtungen dienen soll.

Wenn Sie eine Kaution zahlen, dann muss derjenige, der die Kaution bekommt das Geld treuhänderisch verwalten. Er darf es nicht für andere Zwecke verwenden. Die Kaution muss immer extra ausgewiesen werden. Auch bei Konkurs der Firma, oder des Vermieters, wo Sie Ihre Kaution hinterlegt haben, gehört sie nicht zur Konkursmasse.

Sehr verbreitet ist die Kautionszahlung bei der Vermietung von Wohnungen, oder Immobilien. Wenn Sie eine Wohnung mieten möchten, dann geht das in der Regel nur mit Zahlung einer Kaution. Doch auch bei anderen Geschäftsabschlüssen, wie zum Beispiel dem Ausleihen eines Mietwagens, werden Sie eine Kaution hinterlegen müssen. Bei kurzfristigeren Vermietungen, oder ausleihen spricht man von einem Pfand, was letztlich das gleiche wie eine Kaution ist.

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