Mit Forward-Darlehen die Anschlussfinanzierung sichern

Ein Forward Darlehen ist eine Vereinbarung mit einem Kreditinstitut, für einen in der Zukunft liegenden Zeitpunkt ein Darlehen zu heute vereinbarten Preisen zu erhalten.

Alle Immobilienfinanzierer, deren Baufinanzierung innerhalb der nächsten drei Jahre ausläuft, sollten sich bereits jetzt Gedanken um eine adäquate Anschlussfinanzierung machen. Dies ist besonders wichtig, da sich die Bauzinsen auf einem so niedrigen Stand befinden, dass es sich lohnt, sich diese von einem Kreditinstitut garantieren zu lassen. Diese Regelung gilt allerdings immer, denn die Anschlussfinanzierung muss nicht zwangsläufig bei dem gleichen Kreditgeber sein, wie das bisherige Darlehen. Meist erweisen sich Angebote der Konkurrenz als günstiger. Deswegen sollte man so früh wie möglich mit der Suche und dem Vergleichen der Kredit-Angebote beginnen.

Ein Forward-Darlehen ist zunächst nur eine Vereinbarung mit einem Kreditinstitut, für einen in der Zukunft liegenden Zeitpunkt ein Darlehen zu den jetzt vereinbarten Konditionen zu erhalten. Der Zeitpunkt in der Zukunft sollte möglichst drei Jahre im Voraus nicht überschreiten. Das liegt daran, dass sich dann die Vergünstigungen kaum noch lohnen, denn jede Bank überträgt ihr Risiko auf die Konditionen des Darlehens. Das bedeutet, dass pro Monat bis zu. 0,025 Prozentpunkte auf die heute zu erhaltenden Konditionen drauf geschlagen werden können. Jede Erhöhung der Nachkommastellen bedeutet auch eine Verteuerung des Darlehens.

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